Gemeinsam von Schlafmedizinern, Zahnärzten und einem dentalen Fachlabor in engem Patientenkontakt entwickelt, ist die RP-Schiene eine der aussichtsreichsten und gleichzeitig patientenfreundlichsten Methoden zur Behandlung der obstruktiven Schlafapnoe.


Bei einer ausgeprägten Schlafapnoe werden die für die Regeneration des Körpers wichtigen Tiefschlafphasen nicht konsequent erreicht, da jeder nächtliche Atemstillstand unbemerkt von den Betroffenen eine automatische Weckreaktion hervorruft. Diese Weckreaktionen setzen zwar die Atmung der Schlafenden wieder in Gang, sorgen jedoch für ständige Unterbrechungen des gesunden Schlafs.
Der Schlaf eines gesunden Menschen durchläuft rhythmisch verschiedene Phasen, die sich grob in Leichtschlaf, Tiefschlaf und REM–Schlaf gliedern lassen (REM bedeutet „rapid eye movement” und kennzeichnet die Schlafphase, in welcher der Mensch träumt). Etwa alle neunzig Minuten beginnt ein neuer Schlafzyklus, der jeweils alle drei Phasen umfasst. Der Tiefschlaf nimmt dabei in der ersten Hälfte des Schlafs den größten Teil ein und spielt für die Regeneration des Körpers eine entscheidende Rolle.

FÜR EINEN GESUNDEN SCHLAF

Erholsamer Schlaf ist die Voraussetzung für Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit. Gestörter Schlaf führt nicht nur zu Tagesmüdigkeit, sondern auch zu ernsthaften Folgeerkrankungen. Zwei weit verbreitete Formen von Schlafstörungen — das Schnarchen sowie die obstruktive Schlafapnoe — können in der zahnärztlichen Praxis erfolgreich mit Hilfe der RP–SCHIENE behandelt werden.

Schnarchen: Durch das Entspannen von Gaumensegel und Zunge können sich im Schlaf die Atemwege verengen. Beim Atmen entsteht auf diese Weise eine Vibration der Weichteile — das Schnarchgeräusch. Vom Schnarchen selbst muss grundsätzlich noch keine gesundheitliche Gefährdung ausgehen, es bringt durch den ausgelösten Lärmpegel auf Dauer jedoch ein soziales Problem mit sich.

Obstruktive Schlafapnoe: Zu einer ernsthaften gesundheitlichen Gefährdung kann die obstruktive Schlafapnoe führen, bei welcher der Rachenraum der Patienten durch die Zunge blockiert wird. Die dadurch ausgelösten Atemaussetzer führen zu einer Sauerstoffuntersättigung des Blutes, was langfristige gesundheitliche Schädigungen zur Folge haben kann.