INDIKATION

Für wen die RP–SCHIENE® geeignet ist und unter welchen Voraussetzungen sie erfolgreich eingesetzt werden kann, möchten wir Ihnen im Folgenden gerne kurz erläutern.

Eine Therapie mit der RP–SCHIENE® richtet sich gezielt an zwei Personengruppen:

  • Menschen, die unter starkem Schnarchen leiden und dieses mit Rücksicht auf die eigene Gesundheit sowie ihre unmittelbare Umgebung nachhaltig eindämmen möchten.
  • Menschen, bei denen eine obstruktive Schlafapnoe vorliegt, d. h. eine Form der Schlafapnoe, die auf eine Verengung des Rachenraumes zurückzuführen ist.

Zur erfolgreichen Behandlung des Schnarchens und der Schlafapnoe mit Hilfe der RP–SCHIENE® sollten einige Grundvoraussetzungen erfüllt sein. Mit Hilfe der Liste auf der rechten Seite können Sie schnell feststellen, ob ein Einsatz der RP–SCHIENE® für Sie selbst denkbar ist.

Bei Rückfragen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne für ein beratendes Telefonat oder unverbindliches persönliches Gespräch zur Verfügung.

VORAUSSETZUNGEN

Grundsätzlich gilt: Bei anhaltenden Schlafstörungen sollte im ersten Schritt stets ein Arzt aufgesucht werden, der die Ursachen für die Schlafstörungen genauer untersucht und eine geeignete Therapie empfiehlt.


Die RP–SCHIENE® lässt sich unter folgenden Voraussetzungen erfolgreich einsetzen:

  • Der vom Facharzt diagnostizierte Apnoe–Index sollte im Regelfall nicht mehr als 20 AHI (=Apnoe–Hypoapnoe–Index) betragen.
  • Bei einem Apnoe–Index höher als 20 AHI kann die RP–SCHIENE® jedoch erfolgreich eingesetzt werden, um zumindest eine deutliche Verringerung der Beschwerden zu erzielen. So ist ein Einsatz der Schiene z. B. auch bei einer vorliegenden CPAP Non–Compliance (also einer Unverträglichkeit der Therapie mit einer sog. CPAP–Atemmaske) möglich, um zu einer deutlichen Verbesserung der Schlafsituation beizutragen.
  • Eine erfolgreiche Anwendung der RP–SCHIENE® verlangt im Normalfall mindestens acht gesunde Zähne pro Kiefer.
  • Es sollte eine Vorverlagerung des Unterkiefers um mindestens 5 Millimeter sowie eine Mundöffnung von mehr als 25 Millimeter möglich sein.